Wie kaufe ich einen Kühlschrank?

Ein Kühlschrank, oder in meinem Fall hier eine Kühlgefrierkombination, ist ein elektrischer Verbraucher im Haushalt, der üblicherweise ununterbrochen läuft. Wer vor der Herausforderung steht, sich einen neuen Kühlschrank anzuschaffen oder den bestehenden zu ersetzen, findet sich mit einem sehr großen Angebot unterschiedlichster Hersteller konfrontiert. Die Energielabels verhelfen einem zu etwas mehr Durchblick durch die Einstufung in Kategorien und der Angabe eines Jahresverbrauchst in kWh, doch wie genau kann man diese Informationen nutzen? Eine informierte Kaufentscheidung zu treffen benötigt etwas Mathematik und ein paar Annahmen über die Zukunft… die oft zitierte Glaskugel ist hier leider notwendig.

Doch wie geht man so eine Entscheidung an? An erster Stelle sollte die Sammlung von Kriterien liegen, die der Kühlschrank auf jeden Fall erfüllen muss. Für unseren Beispielfall hier sind das die Folgenden:

  • freistehend
  • bis zu 60 cm breit, höher als 160 cm
  • Kühlgefrierkombination: unten Gefrierfach, oben Kühlbereich
  • Ausgewählt nach Anzahl der Bewertungen/Empfehlungen auf amazon.de
  • Energieeffizienzklasse A++ oder A+++

Mit diesen Kriterien wurden 7 Kühlschränke exemplarisch aus dem Angebot von amazon ausgewählt. Der Markt hätte deutlich mehr hergegeben, aber dieser Beitrag hat nicht den Anspruch, eine völlige Marktübersicht zu bieten. Stattdessen soll die Herangehensweise demonstriert werden.

Für die sinnvolle Vergleichbarkeit der in Frage kommenden Kühlschränke braucht ein wichtiges, ausschlaggebendes Kriterium. Es bietet sich an, die Gesamtkosten über die Lebensdauer des Geräts als Vergleich heranzuziehen. Wichtige Parameter für die Berechnung dieser Kosten sind:

  • Kaufpreis
  • Jahresverbrauch des Geräts in kWh
  • Strompreis und erwartete Steigerung des Strompreises
  • Lebensdauer

Die eigentlichen Gesamtkosten über die Lebensdauer des Kühlschranks ergeben sich aus Kaufpreis und dem Stromverbrauch inkl. angenommener Strompreissteigerung.

Gerade bei Betrachtung der Gesamtkosten über eine (erhoffte) Lebensdauer kann ein teures Gerät dank geringem Verbrauch am Ende deutlich günstiger im Unterhalt gewesen sein als ein vermeintlich günstiges Gerät mit höherem Verbrauch. Dies wird nun an den exemplarisch ausgewählten Geräten verdeutlicht werden.

Hersteller Modell Gesamt-volumen (Liter) Energie-label Kaufpreis kWh pro Jahr
Bauknecht KGSF 18 A2+ IN 339 A++ 394,99 243
Siemens KG39EAI40 336 A+++ 621,51 157
Gorenje RK 6192 EX 324 A++ 392,57 232
Samsung RB29HER2CSA 286 A++ 450,04 252
Gorenje RK61620X 285 A++ 379,00 205
Amica KGC 15440 E 252 A++ 309,90 190
Bomann KG 183 241 A+++ 396,54 131

(Preise ermittelt am 25.05.2018 auf amazon.de)

In der Tabelle wurden die Geräte nach der Summe des nutzbaren Inhalts absteigend sortiert. So können die Kühlschränke mit ähnlich großem Platzangebot auch gut verglichen werden. Die Gesamtkosten der Geräte über ihre Lebensdauer werden in Diagrammform wiedergegeben, da sich dort die interessanten Zusammenhänge deutlich leichter zeigen lassen. Doch zuerst noch die Annahmen, die der Berechnung zugrunde liegen:

  • Strompreis: 27,99 ct/kWh
  • Strompreissteigerung: 2% pro Jahr

Aus diesem Diagramm ist es leider etwas schwer, konkrete Schlüsse zu ziehen, da zu viele Daten gleichzeitig dargestellt sind. Man sieht allerdings schon, dass der Stromverbrauch eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Was heraussticht, ist allerdings das Samsung Gerät (grün) mit nur 286 Litern Gesamtvolumen, das den deutlich größeren Siemens (rot) schon nach 6 Jahren eingeholt hat und damit letztendlich teurer im Unterhalt ist.

Daher schauen wir uns doch zuerst die drei großen Geräte mit über 300 Litern Gesamtvolumen an.

Hier sieht man sehr schön den Unterschied in der Energieeffizienz und den Einfluss des Kaufpreises. Während das Siemens Geräte (rote Kurve) knapp doppelt so viel kostet wie die Konkurrenz von Bauknecht (blau) und Gorenje (orange), steigen die Gesamtkosten aufgrund des geringeren Stromverbrauchs langsamer an. Dies führt dazu, dass nach 9 Jahren (Bauknecht) bzw. 10 Jahren (Gorenje) das Siemens-Geräte mit dem höhreren Kaufpreis in den Gesamtkosten anfängt, billiger zu werden.

Dem gegenüber steht natürlich die große Frage: Erreicht man diese Laufzeiten? Ist das vom Kaufpreis teurere Gerät gerechtfertigt, weil es vermeintlich auch länger hält, bevor es ersetzt werden muss? An diesem Punkt muss man nun leider seine Glaskugel bemühen.

Die gleiche Betrachtung kann nun auch für die übrigen Geräte durchgeführt werden. Zuerst die Geräte mit ca. 285 Litern Gesamtvolumen:

Die beiden Kurven schneiden sich nicht, das teurere Gerät (grün) benötigt sowieso mehr Energie. Hier fällt die Entscheidung leicht.

Bei den etwas kompakteren Geräten von Amica (blau) und Bomann (violett) sieht man den deutlichen Unterschied eines A+++ Geräts schon nach 5 Jahren Nutzungsdauer.

Wie ist nun also das Fazit? Wie kauft man den perfekten Kühlschrank?

Eine mögliche Methode, die sehr datengetrieben läuft, aber auch gleichzeitig eine Annahme über die Lebensdauer verschiedener Geräte treffen muss, wurde in diesem Artikel vorgestellt. Wer davon ausgeht, dass seine Kühlschränke nie kaputt gehen oder Reparaturen benötigen, kann sich also gut ausrechnen, wann sich welcher Kühlschrank rentiert.

Schwieriger wird es in einem Nutzungszeitraum von unter 5 Jahren. Hier zeigt sich unter den 7 untersuchten Geräten, dass der günstigere Kaufpreis einen größeren Einfluss hat als der Energieverbrauch.

Vielleicht ist am Ende das Aussehen doch wichtiger?

Amazon Prime Day am 12. Juli 2016

Am Dienstag den 12. Juli 2016 bedankt sich Amazon bei seinen Prime-Mitgliedern mit dem zweiten Prime Day Deal-Event. Ab Mitternacht können Prime-Mitglieder in Deutschland Angebote kaufen. Neue Deals starten alle 5 Minuten – ab 6 Uhr insgesamt Hunderte pro Stunde. Amazon Prime ist unser Premium-Programm, das Mitgliedern eine schnelle Lieferung, unbegrenztes Streaming tausender Filme und TV-Folgen mit Prime Video, sicheren Fotospeicher und vieles mehr bietet.

Dieses Jahr wird der Deal-Event noch größer. Bereits an den 7 Tagen (5. bis 11. Juli) vor dem Prime Day (12. Juli) wird Amazon eine Auswahl an einzigartigen Prime Deals, sowie Video- und Musikinhalten anbieten.

Passender Wasserfilter für Delonghi Magnifica S ECAM 22.110 (B)

Nachdem in einer seltsamen Art und Weise mehrere Kaffeemaschinen hintereinander in einem kurzen Zeitraum einen Umzug nicht überlebt haben, stand die Anschaffung eines neuen Kaffeezubereitungsgeräts an.

Die schiere Auswahl der Methoden und Gerätschaften erschlägt ein wenig, es ist unabdingbar, sich vorher eine Prioritätenliste zu erstellen und genau darüber nachzudenken, wie viel Kaffee welcher Qualität mit welchem Zubereitungsaufwand man gedenkt zu konsumieren. Und wie viel man bereit ist, in Pflege und Wartung zu investieren.

Nach einiger Recherche, dem Lesen vieler Tests, Bewertungen und dem Preisvergleich fiel die Entscheidung für folgende, lange am Markt verfügbare Maschine: die DeLonghi ECAM 22.110.B, auch als Magnifica S bekannt. Dabei steht das B für die schwarze Variante. Neben einer sehr unkomplizierten Bedienung und einfachem Milchaufschäumer ohne großen Reinigungsaufwand bietet die Maschine eine herausnehmbare Brühgruppe. Diese ist wirklich kinderleicht zu pflegen. Wenn man doch ein Mal eine neue benötigt, gibt es die günstige Austauschbrühgruppe für die ECAM Serie zum kleinen Preis.

Ein passender Wasserfilter ist nach 2 Monaten fällig, wenn man nicht sowieso einen Britta-Filter o. Ä. nutzt. Hier gibt es ein kleines Teilebezeichnungsdrama bei DeLonghi. Aus eigener Erfahrung kann ich aber nun sagen: Der DeLonghi 5513292811 Wasserfilter, weiß, auch bezeichnet als DeLonghi DLS C002, passt problemlos in die ECAM 22.110.

WordPress Maintenance Mode and keeping robots.txt

While trying to get a site offline and still keeping the robots.txt alive and not being redirected to some html page, I found this plugin: Maintenance Mode

What it really sets apart from all the other (very similarly or identically named) maintenance mode plugins is that it still allows WordPress to respond to a robots.txt request. I certainly hope this is considered as a feature and not a bug.

C++ virtual destructors and RAII

Virtual destructors in C++ base classes are essential if polymorphism is used. This is a working example, note the usage of polymorphism in the main() function:

#include <iostream>
 
/*
 * RAIITest Class models RAII behavior that depends on destructor being called when object goes out of scope.
 */
class RAIITest {
public:
    RAIITest() {
        std::cout << "-RAII- constructor" << std::endl;
    }
    ~RAIITest() {
        std::cout << "-RAII- destructor" << std::endl;
    }
};
 
/*
 * Base has a virtual destructor
 */
class Base {
public:
    Base() {
        std::cout << "-Base- constructor" << std::endl;
    }
    virtual ~Base() {
        std::cout << "-Base- destructor" << std::endl;
    }
};
 
/*
 * Derived has a RAII class with a destructor defined
 */
class Derived : public Base {
public:
    RAIITest test;
   
    Derived() {
        std::cout << "-Derived- constructor" << std::endl;  
    }
    virtual ~Derived()
    {
        std::cout << "-Derived- destructor" << std::endl;
    }
};
 
int main()
{
    Base *b = new Derived();
    // use b
    delete b;
}

Output:

-Base- constructor
-RAII- constructor
-Derived- constructor
-Derived- destructor
-RAII- destructor
-Base- destructor

If the destructor of the Base class were not virtual, neither the destructor of Derived nor the destructor of RAIITest would be called. This is a common pitfall when using C++ polymorphism.

You can experiment using this Coliru Online Compiler Link and change the definition of the Base class destructor and see how it affects the Derived and RAIITest destructor calls (they will not be called).

Resources:

http://stackoverflow.com/questions/461203/when-to-use-virtual-destructors/461224#461224

http://www.gotw.ca/publications/mill18.htm

https://isocpp.org/wiki/faq/virtual-functions#overview-virtual-fns

Die Zeit schreitet unaufhaltsam voran

Your time is limited, so don’t waste it living someone else’s life. Don’t be trapped by dogma — which is living with the results of other people’s thinking. Don’t let the noise of others’ opinions drown out your own inner voice. And most important, have the courage to follow your heart and intuition. They somehow already know what you truly want to become. Everything else is secondary.

Steve Jobs, Stanford University commencement address (12 June 2005)

Quelle: https://en.wikiquote.org/wiki/Time#J

Betreffend Kapitalvernichtung durch Kettenemails mit Powerpointanhängen

In alten eMails zu Wühlen ist eine durchaus unterhaltsame Tätigkeit, vor allem, wenn man dabei auf solche Dinge wie die nun folgende Reaktion meinerseits anno 2008 auf eine Kettenemail mit nutzlosen Powerpointanhang stößt. Die mit der Reaktion bedachte Person hat mir auch seitdem keine weiteren eMails dieser Art mehr zukommen lassen. Man kann also 3 Jahre später sagen, dass das ROI durchaus akzeptabel ist. Aber lest selbst…

Guten Tag Xxxx Xxx,

entgegen landläufiger Meinungen bezüglich des nichts Kosten von Zeit stimmt dies nicht so ganz. Da wir in einer kapitalistischen Gesellschaft leben, ist der Spruch "Zeit = Geld" durchaus das Gesetz, nach dem sich jederlei Aktivität zu richten hat.

Nehmen wir als Beispiel mal einen durchschnittlichen Hungerlohnverdiener, der 10 Euro pro Stunde netto verdient. Wenn sich dieser Mensch eine geschätze halbe Stunde mit dieser Power Point Präsentation auseinandersetzt (5 Minuten zum Öffnen, dann 25 Minuten, um die 100 Folien durchzuklicken und zu lesen, 5 Minuten, um Power Point wieder zu beenden), entsteht ihm ein theoretischer Schaden von 5 Euro für eine Tätigkeit, die er im Nachhinein bereut.

Es ist zu erwarten, dass nun der noch ungläubige Mensch einwirft, dass der durchschnittlicher Hungerlohnverdiener in dieser halben Stunde ja eh nicht gearbeitet hat (sofern er diese Power Point Präsentation brav zu Hause angeschaut hat...) und ihm damit auch kein Kapital verlorengegangen ist. Dies ist auch richtig, wenn man nur den Trivialfall "Gegenwart" betrachtet.

Unter Berücksichtigung zukünftiger Entwicklungen (was zum gesunden Menschenverstand gehören sollte) sieht man eine Lawine von
Konstellationen, die dem armen Hungerlohnverdiener dann doch noch von seinem ohnehin knappen Vermögen noch ein weiteres Stückchen entreißen. Man kann sich zum Beispiel folgende Situation vorstellen: In der halben Stunde, die der arme Hungerlohnverdiener für die Power Point Präsentation geopfert hat, lief im Fernsehen eine Informationssendung über die artgerechte Zucht von Kaninchen und eine Prognose über den Aufwärtstrend in der Kaninchenzucht. Zufälligerweise verdient unser Beispielsmensch seinen Hungerlohn bei einem Zulieferer für Kleintierzuchtbedarf, genauer in der Abteilung, die ein umweltfreundliches Kleintiermiststreu herstellt. Sein Job besteht darin, jeden Tag mit einer Schaufel Rohspäne in eine laute Maschine zu füllen. Manchmal darf er auch mit einem Besen die Späne, die er danebengeworfen hat, zusammenkehren. Hätte er etwas über den in der TV Sendung veröffentlichen Trend gewusst, hätte er dies seinem Chef mitteilen können und er wäre früher oder später zum Vorarbeiter der Rohspäneeinfüllung geworden. Wie sich das auf sein Vermögen auswirkt, muss man hier ja nicht weiter darlegen.

Dieses Beispiel zeichnet sich vor allem durch seinen konkreten Realitätsbezug und durch die Anwendbarkeit des selben in vielerlei Bereichen aus.

Offensichtlich ist natürlich, dass die Vergangenheit für den Hungerlohnverdiener nicht direkt eine Rolle spielt, außer sein derzeitiges Hab und Gut fußt hauptsächlich auf geliehenem Geld. Aber das ist eine ganz andere Geschichte, und zwar die von den Leute, die sich an der Dummheit anderer dumm und dämlich verdienen (was wirtschaftlich gesehen gar keine dumme Sache ist, weil sich dann an denen, die sich dumm und dämlich verdienen, wieder andere dumm und dämlich verdienen können).

Um zum Thema zurückzukommen: Kapitalistisch gesehen ist Zeitverschwendung, die der Erhohlung dient, in gewissem Maße durchaus ein Mittel zur Gewinnmaximierung. Wenn diese Zeitverschwendung aber nicht zur Erhohlung, sonder zur Steigerung der Unzufriedenheit eines Individuums führt, entsteht dem gesamten Volk ein Schaden, der sich, umgelegt auf künftige Entwicklungen, fatal auswirkt.

Am Rande und Ende sei hier noch erwähnt, dass Wünsche ebenso kaptitalistische Wurzeln haben und deren Erfüllung in 100% der vorstellbaren Fälle eine kapitalistische Komponente erhält. Auch hierfür gibt es Beispiele, jedoch führte dies hier zu weit.

Ich bitte in Zukunft um die Beachtung der darniedergelegten Gedankengänge und verbleibe mit äußerst freundlichen Grüßen
Maik Fox
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Diese eMail hat ungefähr 1760 CHF gekostet (ca. 1240 EUR). Dabei sind der Verschleiß und die Wartung der in Anspruch genommenen Geräte (Informationstechnologie) nicht einkalkuliert.
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Vorstandsvorsitzender und Aufsichtsratmitglied
Kapital AG
Zürich, Schweiz


-----Original Message-----
From: xxxxx xxx [mailto:xxxxxxxxxx@web.de]
Sent: Dienstag, 15. Januar 2008 00:08
To: (list of unlucky receipients)
Subject: <n/a>

[Kettenemailinhalt mit Powerpointanhang, Thema: Wünsche, die in Erfüllung gehen??]