Klänge aus dem Netz

Kostenlos und legal schließt sich, im Kontext von Musik und Internet, meistens aus. Wie beschafft man sich aber trotz dieser vorherrschenden Meinung Unterhaltung für den Computeralltag, ohne sich des berühmten Fußes im Gefängnis fürchten zu müssen?

Eine mögliche Antwort lautet: “richtiges” Internetradio.
Webseiten wie shoutcast.com bieten ein Verzeichnis vieler Internetradios vieler Genres, in Musikplayern wie Winamp und iTunes sind solche Listen gleich in der Oberfläche integriert. Für fast jeden sollte sich also etwas passendes finden, auch wenn man radiospezifische Nachteile in Kauf nehmen muss. Vor-/Zurückspulen ist nicht möglich, manchmal kommt man auch in Genuss von Werbung.

Was aber, wenn man kein passendes Internetradio findet?
Hier könnten die neuen, “personalisierten” Internetradios Abhilfe schaffen.
Anhand diverser Vorgaben, Interpretenbeispielen und Genrewünschen stellen einem Dienstleister wie last.fm und pandora.com ein individuelles Musikprogramm zusammen. Diese Art des Musikhörens lässt einen auch hin und wieder unbekannte Musik entdecken.

Außerdem gibt es da noch die Podcasts.
Wenn man keine ununterbrochene Beschallung braucht, kann man sich auch mit Podcasts zufrieden stellen. Themen- und genresortiert kann man sich wiederrum bei iTunes oder mit alternativen Möglichkeiten die Unterhaltungshappen auf XML-Basis besorgen. Von Englisch-Kursen über Musik-Podcasts bis hin zur Tagesschau ist alles vertreten, und auch für unterwegs optimal. Für so einen Podcasts braucht man auch nicht zwingend einen iPod, es geht natürlich auch ohne.

Falls man jedoch lieber Musik als Dateien auf der Festplatte hat und so eine möglichst große Auswahl “besitzen” will, kann für einen monatlichen Beitrag auch Napster vor dem erneuten Ruin retten…