Igitt, ein Glitch

Da wegen Sommerferien diverser günstiger Leiterplattenfertiger weiterhin auf die Platine für meinen Funktionsgenerator gewartet werden muss, habe ich mal schnell einen Sinus-Generator mit einem Spartan3E und einem DAC7541 zusammengesteckt.

DSO Sinus komplettOkay, man könnte meinen, ein ganz netter Sinus mit einer Frequenz von 1 kHz. Aber wo kommen diese unschönen Ausreißer her?

DSO Sinus ZoomIn der Vergößerung sieht man es dank der im Screenshot des Oszis zusätzlich vorhandenen Logik-Analysator-Kanäle, die die 4 höchstwertigsten Bits des 12 Bit Ausgangswertes anzeigen: Wenn das höchstwertigste Bit (Kanal 0) auf 1 wechselt und alle anderen auf 0 (Kanal 1 bis 11, auch wenn man hier nur bis 3 sieht), gibt es kurze Zeit später (ca. 1,5 µs) einen knapp 400 mV hohen Glitch (in diesem Fall waren das 6,7% FSR!).

Ein höchst unschöner Effekt, der in der Inperfektion der realen Welt begründet liegt. Die “Schalter” in dem Digital-Analog-Wandler schalten nicht gleichzeitig. Der hier gezeigte Worst-Case macht dies deutlich.

Was kann man dagegen tun? Ohne weitere Hardware nicht viel. Die übliche Lösung ist, dem DAC ein Sample&Hold-Glied nachzuschalten, das den neuen Ausgangswert nach dem “Einschwingvorgang” übernimmt. Diverse Hersteller bieten allerdings auch DACs an, die direkt ein integriertes S&H-Glied besitzen.

Und die Moral von der Geschichte: Praxis macht die Theorie zu nichte.

Zurück zu den Anfängen

“Heute spartanisiere ich mein Blog!”

Wäre es nicht toll, wenn das gesamte Blog immer vollständig auf den Monitor passt? Kein Scrollen, keine langen Ladezeiten. Keine Grafiken. Einfach einfach.

Jedenfalls haben die Änderungen dem Blog bisher nicht geschadet. Seit wenigen Minuten online, sind die Zugriffszahlen noch nicht unter das sowieso extrem niedrige Niveau gestürzt. Es wird alles so weiter gehen, wie bisher auch.

Vielleicht liegt auch genau darin das größte Problem dieser Sache. War schaut sich sowas wie das hier überhaupt an? Mir käme da spontan nur jemand in den Sinn, der gerne rhetorische Fragen in geschriebenen Texten liest. Oder gibt es da noch andere? Auch wenn die Antworten zu diesen Fragen nicht in greifbarer Nähe liegen, liegen ganz andere Dinge in greifbarer Nähe. Diese jedoch alle aufzuzählen, würde die Aussage nicht untermauern und dem geneigten Leser sicher nicht gefallen. Man fragt sich sowieso, woher der geneigte Leser kommt. Ist es angenehmer oder gar ergonomischer, in einer geneigten Position zu lesen? Unter Umständen sind Recherchen zu diesem Thema angebracht. Wer diese Umstände kennt, kann sich ja bei mir melden.

Im Großen und Ganzen findet man sicher nichts kleines und kaputtes.

In Zukunft wird man hier an dieser Stelle mehr Zynismus und Sarkasmus präsentiert bekommen. Was “Zukunft” ist, bedarf einer genaueren Untersuchung, zu der ich derzeit leider nicht im Stande bin, da ich auf einem verhältnismäsig bequemen Stuhl sitze.

So gehe ich dahin und habe das gleiche alte Problem immer und immer wieder. Auch andere gehen und das alte Spielchen wird so schnell nicht enden. Wenn ich die richtigen Worte schreiben könnte, dann würdet Ihr sicher bleiben.  Das ist erstmal das Ende. Mehr kann auch ich jetzt nicht mehr tun/schreiben.

HappyLight Lite


Wie baut man schnell, einfach und billig eine kleine Farbwechsellampe zusammen? Eine mögliche Antwort ist das “HappyLight Lite”, eine äußerst einfache und schnell zu verwirklichende Farbwechsel-Lampe mit einer RGB-LED.

Zusammengebaut aus Kruscht-Komponenten, die man sowieso irgendwo herumliegen hat, und zwei Standard-ICs (4060, 4012), ist man nach 5-minütigem Einkauf im lokalen Elektronik-Fachhändler und einer groben Stunde Aufwand stolzer Besitzer einer kleinen Lampe, über die man mittels Ein-/Ausschalter und einem Poti die volle Kontrolle hat!

Den Schaltplan mit weiteren Anmerkungen gibt es hier.